Waldpolitik

Ich bin Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Verbraucher- und Klimaschutz. Als Sprecherin für Waldpolitik bin ich für die Berliner Forsten zuständig, die der Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz als nachgeordnete Behörde angehören.


Waldpolitik in einer Großstadt wie Berlin?

Fast 20 Prozent der Landesfläche Berlins bestehen aus Wald. Berlin ist die grünste deutsche Großstadt und steht mit an der Spitze der waldreichsten Metropolen in Europa.

Der Wald ist viel gefragt. Sein Boden bindet CO2 und filtert Regenwasser zu gutem Trinkwasser. Der Wald dient als Erholungsort, als Rohstofflieferant, und vor allem ist er Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten.

Der Berliner Wald besteht zu 60% aus Kiefern. Solche Monokultur-Wälder trifft der Klimawandel besonders stark, sie passen sich im Vergleich zu naturnahen Wäldern schlechter an, sind instabiler und anfälliger für Schädlinge und Krankheiten. Auch für Tiere und Pflanzen sind sie weniger attraktiv. Mehrere Dürrejahre in Folge haben im Wald gravierende Spuren hinterlassen. Der Berliner Wald hat sich auch 2021, trotz relativ viel Regen, kaum erholen können.


Was ist zu tun?

Deswegen ist es so wichtig, den Umbau des Berliner Waldes zu einem Mischwald zu beschleunigen. Naturnahe Waldökosysteme statt Baumplantagen – das ist unser Ziel!

Außerdem sollen die Berliner Forsten personell und finanziell besser ausgestattet werden, um deren wachsenden Aufgaben gerecht zu werden. Dafür setze ich mich ein.

Der Wald ist nicht zuletzt auch ein Bildungsort. Die Waldschulen bieten vielfältige Möglichkeiten, den Wald mit allen Sinnen zu erleben, und schaffen damit Naturerfahrungsräume für Berliner Kinder. Diese wertvolle Arbeit möchte ich als Waldsprecherin tatkräftig unterstützen.