Vor Ort in der Nachbarschaft

Hier berichte ich von meinen Aktivitäten im Wahlkreis 7.

Montag, 13.09.2021: Wahlkampfstände mit Jürgen Trittin am Mirbachplatz und an der Greifswalder Straße

Jürgen Trittin und seine Mitarbeiterin habe ich damals während meiner Arbeit im Bundestag schon kennengelernt. Ich hätte nie gedacht, dass wir eines Tages gemeinsam für meine Kandidatur Wahlkampf machen würden und umso größer die Freude.

Die Bürger:innen am Mirbachplatz und an der Greifswalder Straße hatten so einige Fragen, auch andere, als mir sonst gestellt werden: zum Beispiel zum Thema Dosenpfand – spannend. Am Mirbachplatz haben Ruben Joachim, unserer Kandidat für Weißensee, und ich Jürgen Trittin begrüßt, in Begleitung unserer Bürgermeisterkandidatin für Pankow, Cordelia Koch, ging es dann weiter zur Greifswalder Straße.

Dienstag, 07.09.2021: Bildung macht Zukunft – mit Annalena Baerbock, Bettina Jarasch und Cordelia Koch am Minna-Flake-Platz

Sonntag, 05.09.2021: Sozial, gerecht & grün. Warum es nur zusammen geht. Das sozialpolitische Picknick.

Am Sonntag kamen wir auf dem Humannplatz zusammen um über soziale Themen zu sprechen. Bei mir sollte es um Umweltgerechtigkeit gehen – ein maßgebliches Thema für das Zusammenleben in der Stadt. Letztlich sprachen wir aber vor allem über die Themen Wohnen, Pflege, Anerkennung und Wertschätzung sozialer Berufe und Mobilitätswende. Alles ist drin!

Mittwoch, 01.09.2021: Subbotnik / Kiez Clean-Up am Mirbachplatz

Pünktlich zum Clean-Up wurde am Mirbachplatz Musik gespielt 🙂

da hat es gleich noch mehr Spaß gemacht, die Umgebung zu verschönern. Das machen wir in meinem Wahlkreis regelmäßig, denn seit Corona nutzen noch mehr Menschen den öffentlichen Raum und manche verschmutzen ihn dabei. Weniger Müll und mehr Bewusstsein für unsere Umwelt ist gut für Berlin und für die Welt.

Dienstag, 24.08.2021: Mehr Raum für spielende Kinder und Treffen im Kiez

Wir haben die Erich-Weinert-Str/Sodtkestraße neben dem @cafeeckstern in ein buntes Paradies verwandelt. Alles was es dazu brauchte, war das umparken von ca 10 Autos und die Sperre der Straße für den Verkehr.
In kurzer Zeit kamen immer mehr (Groß-)Eltern mit ihren Kindern und nutzten die Gelegenheit, sich in Ruhe zu unterhalten und die Kinder spielen zu lassen. Wie früher, als es noch nicht so viele Pkw gab.


Canan Bayram und ich kamen mit vielen Anwohnenden ins Gespräch. Ein wichtiges Thema ist der Parkdruck in der Siedlung – gute Neuigkeiten: die Parkraumbewirtschaftung kommt!


@tramberta hat viele Rundfahrten gemacht und Augen zum Strahlen gebracht. Bei perfektem Wetter gab es Kinderschminken, Seifenblasen, Geschicklichkeitsspiele und das direkt vor der Tür, in der Nachbarschaft!

Sonntag, 22.08.2021: Nachhaltigkeit im Kleiderschrank?

Video von Silke Gänger.

Diskussion, Kleidertausch und Konzert mit Bürgermeisterkandidatin Bettina Jarasch, Direktkandidatin Julia Schneider und Sabine Ponath am Humannplatz.

Unsere Bürgermeisterkandidatin war vor Ort kennen und hat mit mir über das Thema nachhaltiger Konsum gesprochen. Danach blieb noch Zeit für persönliche Gespräche mit den Nachbarinnen und Nachbarn.

Dazu gab es Live-Musik von Aniano am Humannplatz und einen Kleidertausch – denn Klamotten sind ein echter Klimakiller. Wer trotzdem nicht auf das eine oder andere neue Teil verzichten möchte, kann aber guten Gewissens Kleidung tauschen, dh. auf nicht neu produzierte Kleidung zurückgreifen.

Freitag, 20.08.2021: Who Cares? We do! Stand zum Thema Pflege an der Prenzlauer Allee

Foto: Laura Benning.

Jede achte Person in Deutschland arbeitet im Gesundheitswesen, dort sind Pflegekräfte die größte Berufsgruppe. Und: Jede:r wird im Laufe des Lebens mal gepflegt. Ob man sich ein Bein bricht und im Krankenhaus versorgt wird, ob nach der Geburt das Neugeborene versorgt wird, ob Oma und Opa häuslich oder im Pflegeheim gepflegt werden. Eins ist allen Situationen gemein: Die zu pflegenden Personen sind auf Unterstützung und gute Pflege angewiesen und in gewissem Maße ausgeliefert. Gerade deswegen setze ich mich dafür ein, dass wir alle einen Teil unserer Aufmerksamkeit auf die Pflege richten, die Arbeitsbedingungen in der Pflege verbessern, die Vergütung und die Personalschlüssel erhöhen.

Klatschen zur Anerkennung reicht nicht, her muss das Bewusstsein, dass Pflege uns alle angeht – es geht schließlich um Menschenwürde von Schutzbedürftigen und genauso um die Würde der Beschäftigten!

Im Pflegebereich läuft so einiges schief – wer regelmäßig in Heimen unterwegs ist, dort Angehörige hat und mit Pfleger:innen das Gespräch sucht, weiß, dass viele inzwischen überlegen, diesen Beruf nicht weiter auszuüben. Gerade die Pandemie hat die Missstände verdeutlicht. Nicht, wegen des Berufes, sondern wegen der Bedingungen, die eine menschenwürdige Pflege teilweise verhindern.

Zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und damit Fachkräftegewinnung fordern wir eine 35-Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich für die Pflegekräfte. Patientenorientierte Organisation von Pflegeprozessen nach internationalen Standards, mehr Digitalisierung des Gesundheitswesens, eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, alters- und geschlechtersensible Personalkonzepte und Arbeitszeiten, Unterstützung der beruflichen Weiterentwicklung und umfassende Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz sollen die Arbeit in der Pflege erleichtern.

Für pflegende Angehörige eine „PflegezeitPlus“ – das bedeutet finanzielle Absicherung derjenigen, die häuslich pflegen, die damit häufig nicht nur eine psychische und physische Belastung aufnehmen.

Um das Zweiklassensystem zu beenden, fordern wir eine solidarische Pflege-Bürgerversicherung in der jede:r unabhängig vom Einkommen die Versorgung bekommt, die er oder sie braucht.

Deswegen unterstütze ich auch die Berliner Krankenhausbewegung. Einen interessanten Vergleich und Einordnung dessen, was die verschiedenen Parteien fordern, gibt es in der Sendung „Pflege ist die soziale Frage der Zwanzigerjahre“. Und ich sag’s mal so: Es darf sich jede:r selbst vom besten Konzept überzeugen! 🙂

Montag, 16.08.2021: Neue Begegnungsräume im nördlichen Prenzlauer Berg

Foto: Peter Fuchs.

Am Montag den 16.08.2020 haben der Power Shift e.V. und Berliner Straßen für alle zwei neue Begegnungsorte im Prenzlauer Berg, in der Dunckerstraße sowie in der Gudvanger Straße, eingeweiht. Seit 2019 hat der Verein Power Shift dafür gearbeitet und nun die temporäre Umwandlung von Parkplätzen erreicht. Das zeigt einmal mehr, dass es von unserer Berliner Verwaltung abhängt, wie schnell die Verkehrswende auf die Straße kommt. Auch deswegen muss sie gestärkt werden, dafür setze ich mich ein!

Die Begegnungsorte laden auf Parklets zum Verweilen ein und machen die räumliche Veränderung erfahrbar. Ich freue mich sehr über die Bereicherung des Kiezes, die ein richtiger Schritt auf dem Weg zu mehr Flächengerechtigkeit ist. Durch die Mobilitätswende werden künftig weniger Parkflächen benötigt, denn mit Alternativen zum eigenen Pkw kommt jede:r schnell, stressfrei und sicher an das eigene Ziel. Diese Flächen können gemeinsam genutzt werden, während durch Entsiegelung mehr Stadtnatur das städtische Klima verbessert und für Kühlung sorgt. Darauf sind wir in Zeiten der Klimakrise angewiesen!

09.07.2021 Subbotnik – Kiez-Clean-Up

Wir reden nicht nur von einer lebenswerteren Stadt – wir packen auch an. An einem Freitag räumten wir gemeinsam den Grünstreifen der Wichertstraße auf, der mit Bänken im Schatten zwischen Bäumen und einem Fußweg eigentlich zum Verweilen einlädt – wäre da nicht der ganze Müll.

Besser wäre es natürlich, weniger Müll zu produzieren und wenn er denn anfällt, ihn nicht in die Stadtnatur zu entsorgen. Der Präsident des Verbandes der Entsorgungswirtschaft erklärte kürzlich im Interview, dass wir Grüne das beste Programm für die Kreislaufwirtschaft haben!

Mit dem Subbotnik haben wir ein gemeinsames Moment geschaffen, das Aufmerksamkeit auf Grünflächen als Orte der Gemeinschaft richtet. Dabei war natürlich auch Zeit für den direkten Austausch mit der Nachbarschaft.

26.06.2021 im Mühlenkiez: Diskussion zu #stadtlandbunt

Ich war zu Gast im Wahlkreis von Stefanie Remmlinger, im Mühlenkiez. Die Wiesen und Wege werden bald saniert, doch noch ist alles ruhig und schattig und reichlich Platz für Picknickdecken. Hier haben wir unter dem Motto #stadtlandbunt den Austausch mit Pankower:innen gesucht und über Diversität in Schule und Verwaltung, über Beteiligung und Europa gesprochen. Mit Stefanie Remlinger, Julia Schneider, Louis Krüger und Sergey Lagodinsky.

Für mich und alle Gäste auf meiner Decke wurde ganz klar: Wir brauchen mehr Vielfalt in der Beschäftigtenstruktur der Berliner Landesverwaltung! Durch den demographischen Wandel werden wir in den kommenden Jahren viel Wissen verlieren, wir haben aber auch die besondere Chance viele neue Talente mit an Bord zu holen! Divers aufgestellte Organisationen sind resilient und innovationsfreudig – genau das brauchen wir für die Modernisierung und Digitalisierung der Verwaltung, die letztlich jede:m Einzelnen zu Gute kommt. Wenn die Beschäftigten den Querschnitt der Bevölkerung abbilden und somit unterschiedlichste Perspektiven auf Augenhöhe einbringen, dann ist das der beste Weg zu mehr Barrierefreiheit in jeglicher Hinsicht.

19.06.2021 Tag der Verkehrssicherheit – Streifzug durch den Langhanskiez

Zum Tag der Verkehrssicherheit habe ich zum Streifzug durch den Langhanskiez eingeladen. Auch Stefan Gelbhaar, unser Bundestagskandidat, war mit vor Ort. Vor dem Streifzug haben wir gemeinsam mit Akteuren vor Ort am Caligariplatz über die Zukunft des Kiezes gesprochen.

Foto:

Im Langhanskiez leben Gewerbetreibende, Handwerker*innen, Künstler*innen und Familien dicht beieinander. Die Stadt der kurzen Wege ist gelebter Alltag, das wollen wir Grüne erhalten und entwickeln. Auf dem Streifzug bei goßer Hitze wurde deutlich: Wir brauchen mehr Grün- und Spielflächen, Schulen und Kitas und vor allem: Raum für sozialen Austausch. Als Sanierungsgebiet wird der Kiez in den kommenden Jahren behutsam umgestaltet – diese Chance möchte ich nutzen, um gemeinsam mit den Anwohnenden die besten Lösungen für einen lebenswerten, den Folgen des Klimawandels angepassten Kiez umzusetzen. Dazu gehört natürlich auch ein neues Verkehrskonzept für zu Fuß Gehende und Radfahrende – bisher gibt es keinen einzigen Radweg, die Fußwege sind schmal und baufällig! (außer an der Prenzlauer Promenade und Am Steinberg)

Video von Claudia Jung.

Im Anschluss haben Stefanie Remmlinger, Mitglied des Abgeordnetenhauses, und Ruben Joachim, Kandidat für das Abgeordnetenhaus, eine Diagonalsperre in der Charlottenburger Straße errichtet, die verdeutlichen sollte, wie ein Kiezblock für Verkehrsberuhigung vor Ort sorgen kann.

01.06.2021 Internationaler Kindertag: Schule muss anders

Mit der Initiative „Schule muss anders“ auf dem Humannplatz. Foto: Jakob Kugler.

Am internationalen Kindertag haben Louis Krüger und ich mit der Initiative „Schule muss anders“ gesprochen.

Gerade in der Corona-Pandemie sind die Herausforderungen der Schulpolitik noch einmal stärker in den Fokus gerückt. Schüler:innen, Lehrer:innen, Erzieher:innen, Sozialarbeiter:innen und Lehramtsstudierende haben sich zu der Initiative zusammengeschlossen und fordern unter dem Hashtag #schulemussanders mehr Zeit für die Schüler:innen, für zwischenmenschliche Beziehungen und kollegiale Zusammenarbeit, um alle zu entlasten.

In den Teams an den Schulen sollen Menschen aus unterschiedlichen Berufen zusammenarbeiten, zusätzliches Personal und mehr Ausbildungsplätze sollen für höhere Qualität der Berliner Schulen sorgen.

Am Humann’schen Bärenzwinger hatten alle die Möglichkeit, ihre Wünsche zu notieren.