Anhörung zur Waldbrandprävention

Waldbrandprävention

Am Donnerstag, den 22. Juni fand im Umweltausschuss eine Anhörung zum Thema „Waldbrände präventiv vermeiden – Feuerökologie als Querschnittsaufgabe“ statt. Als anzuhörende Experten waren Dr. Johann Georg Goldammer, Leiter des Global Fire Monitoring Center am Max-Planck-Institut für Chemie und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, und Moritz Foet, stv. Vorsitzender der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Berlin e. V. , eingeladen.

Auch Lutz Wittich, stv. Amtsleiter der Berliner Forsten, und Per Kleist, Ständiger Vertreter des Landesbranddirektors, waren anwesend und beantworteten Fragen der Abgeordneten.

Es wurden viele Themen angesprochen: von der Zusammenarbeit zwischen den Forsten und der Feuerwehr über die waldbaulichen und technischen Maßnahmen bis hin zu den Gefahren für den Wald durch Wassermangel. Durchaus kontrovers wurde es bei der Einschätzung des Handlungsbedarfs in Berlin. Auch bei den Methoden und Herangehensweisen gab es unterschiedliche Standpunkte: Auf welche Baumarten sollen wir setzen? Welche Technik ist sinnvoll? Inwieweit sollen und können die Förster*innen in die Waldbrandbekämpfung involviert werden? Einig waren sich jedoch alle Teilnehmer*innen darüber, dass ein ganzheitlicher interdisziplinärer Ansatz notwendig ist. Viele Redner*innen betonten zudem die wichtige Rolle der Naturbildung, insbesondere der Waldschulen.

Die Anhörung kann hier nachgeschaut werden:


>> Löschrucksäcke, Drohnen, Roboter: So will sich Berlin vor Waldbränden schützen – tagesspiegel.de (22.03.2023)

>> Berlin: Waldbrände könnten auch Häuser und Siedlungen bedrohen – berliner-zeitung.de (22.03.2023)

>> Wassersparendes Löschen – taz.de (22.03.2023)


Foto v.l.n.r.: Dr. Georg Johann Goldammer, Per Kleist, Julia Schneider, Moritz Foet